Tim Schaller: „Schach interessiert mich nicht“

Er trifft in fast jedem Spiel: Zwölf Tore in 13 Spielen hat Tim Schaller vom RSV Weil in der Rollhockey-NLB bislang erzielt. Vor dem Spiel beim RC Uttigen stand der 25-Jährige für den BZ-Fragebogen Rede und Antwort – auch zu Nichtsportlichem.

Mag Fettes Brot: Tim Schaller  Foto: Gerd Gruendl

» Als Kind wollte ich werden: Videospieltester. Ich bin in der Richtung schon ein wenig ein Freak. Mit Pokémon auf dem Gameboy habe ich angefangen. Es gab früher eine Seite, auf der man quasi ehrenamtlich Spiele testen konnte, da habe ich davon geträumt, es hauptberuflich zu machen. Jetzt bin ich Physiotherapeut.

» Am Rollhockey fasziniert mich…vor allem die Schnelligkeit und dass man alles können muss. Du musst flexibel, variabel sein. Nicht wie in anderen Sportarten, wo gut schießen können reicht.

Die beste Erfindung: Kentucky Fried Chicken. Das liebe ich. Unser Torwart Jens (Schumann) und ich fahren mit ein paar Kollegen ab und zu bis nach Freiburg, weil es von hier der nächste KFC ist.

» Die beste Sportart außer Rollhockey: American Football. Ich bin riesiger Green Bay Packers Fan, war auch schon in London, habe ein Livespiel der NFL angeschaut. Mich begeistert dieser Sport.

Bei Jauch eine Million gewinnen und dann… ein eigenes Therapiezentrum eröffnen.

» Die beste Ausrede, warum jemand nicht zum Training kam: Die beste hat schon unser Kapitän Felix Furtwängler in diesem Fragebogen genannt („Ich hab’ Beton im Auge“). Die zweitbeste ist: „Ich muss auf den Hund aufpassen.“ Man ist verantwortlich, aber ich glaube, ein Hund kann zwei Stunden allein überleben.

Auf meinem Mp3-Player fehlt auf keinen Fall… Fettes Brot.

» Mal ein Selfie mit? Aaron Rodgers, Quarterback der Green Bay Packers.

Meine Lieblingsinternetseite? Youtube. Ich schaue gerne Gaming-Videos.

» Sie unternehmen eine Zeitreise. Wohin und warum? Auf jeden Fall in die Vergangenheit. Richtung Mittelalter. Ich bin ein riesiger Fan der Filme aus dieser Zeit, weil ich gerne wissen würde, ob es da wirklich so aussah.

Ihr liebster Filmheld? Aragorn aus Herr der Ringe. Weil er ein genialer Anführer ist, sich selbst nach hinten und das Wohle aller nach vorn stellt.

» Mein Hauptcharakterzug? Ich versuche es immer allen recht zu machen.

Lieblingsfächer in der Schule: Sport und Englisch.

» Sportart in der ich talentfrei bin: Nimmt man es als Sport, würde ich sagen Schach. Interessiert mich einfach nicht.

Meine peinlichste Szene beim Rollhockey? Was ab und zu passiert: Wenn ich lossprinten möchte und es einen einfach hinlegt und du schön auf dem Bauch landest. Sehr peinlich.

» Essen könnte ich immer? Kartoffelsalat von Oma. Brühe-Version. Schmeckt auch kalt, am liebsten aber warm.

Lieblingsurlaub? Ich war gerade viereinhalb Monate in Australien, das würde ich als meinen besten Urlaub bezeichnen. Ich habe unbezahlten Urlaub genommen. Von Süden, Melbourne, bis nach Darwin, die Ostküste hoch.

» Welche Rollhockey-Regel würden Sie abschaffen? Ich würde mir wünschen, dass die Stockschlagregel entweder konsequenter gepfiffen oder abgeschafft wird. Entweder immer pfeifen oder gar nicht.

Marc Werner ist ein super (Spieler-)Trainer, aber… er ist auch ein sehr direkter Coach, der offen sagt, was er denkt. Das gefällt dem einen oder anderen vielleicht nicht so.

» Samstag (16 Uhr) gegen Uttigen … sollten wir, wenn es nach der Tabelle geht, gewinnen. Die sagt aber nicht immer das Richtige aus. Wir waren zuletzt auch im Pokal Favorit und haben eine Schnitte bekommen. Ich hoffe, dass gegen Uttigen jeder brennt und wir einen echten Mannschaftssieg schaffen.

Der RSV Weil wird in dieser Saison… hoffentlich als Verein einen Schritt nach vorne machen. Wir haben uns im Nachwuchs verbessert, bekamen Zuwachs und unsere erste Mannschaft hat sich im Vergleich zu den Vorjahren verjüngt. Ich denke, wir erreichen die Playoffs und werden dort länger dabei sein.

Veröffentlicht in der Badischen Zeitung am: 15. November 2019
https://www.badische-zeitung.de/tim-schaller-schach-interessiert-mich-nicht–179437269.html

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